Stine - I din fars lomme - Dänemark (Excerpt)
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Year Published: 1973
Description: 16mm Film - Stine - I din fars lomme - Dänemark 1973 (Excerpt) Buch und Regie: Lise Roos, Anker Sørensen Kamera: Peter Roos Musik: Bent Fabricius-Bjerre, Wolfgang Amadeus Mozart Darsteller: Stine Sylvestersen, Avi Sagild, Preben Kaas, Maria Taglioni, Thomas Roos, Tina Taglioni, Lone Lindorff, Birgit Kragh, Lise Schmidt, Birgitte Stenz, Asbjørn Andersen, Inger Stender, Claus Nissen, Mikael Sne, Else Roos, Christoffer Roos, Inta Briedis, Jesper Carlsen u. a. Die zwölfjährige Stine lebt in einer ganz normalen, ja alltäglichen dänischen Familie: Sie ist die Älteste von drei Geschwistern, wohnt in einer 'normalen' Beton-Vorstadt und besucht eine 'normale', moderne und nicht autoritäre Schule. Der Vater ist das unbestrittene Familienoberhaupt, zu dem die Kinder natürlich mehr oder minder in Opposition stehen - dazwischen die Mutter, bemüht auszugleichen. Stine gehört zu den Kindern, die man als 'schwierig' bezeichnen könnte. Sie hat ihren Platz noch nicht gefunden. Die kleineren Geschwister haben noch ihr unmittelbares Verhältnis zu den Eltern bewahrt, sie spüren die Wärme, die Stine vermisst. Stine ist nicht mehr Kind, aber auch noch nicht erwachsen; sie ist auf dem Weg zur Selbständigkeit, mit vielen Gedanken und Träumen und einer eigenen Phantasiewelt, mit Vorstellungen von der Zukunft. Stine möchte wissen, wer sie ist. Um etwas über sich selbst herauszufinden, durchsucht sie die Papiere im väterlichen Schreibtisch: Heiratsurkunde, Ehevertrag, Personalpapiere. Stine übt ihre zukünftige Rolle: bei einer Freundin schminkt sie sich und probiert die Kleider der Erwachsenen. Stine sucht eine eigene Welt. Häufig besucht sie eine Künstlerin, zu der sie sich hingezogen fühlt. Aber sie ist enttäuscht, weil auch diese noch eine andere Welt hat, außer der, in der sie sie sehen will. Alles scheint ihr schief zu gehen. Die Eltern sind hinter ihr her, erziehen an ihr herum; die kleinen Geschwister lassen ihr keine Ruhe. In der Schule fühlt sie sich nicht als Mensch behandelt, führt sich schlecht auf und sieht sich gezwungen, provozierende Entschuldigungen für ihr Betragen zu erfinden: Sie behauptet zum Entsetzen der Klassenlehrerin und der Schulrektorin, ihre Eltern ließen sich scheiden, was natürlich den ganzen Apparat der sozialen Familienhilfe in Bewegung setzt. Der Vater fühlt sich unsicher gegenüber dem nicht mehr so einfachen Mädchen. Seine linkischen und ironischen Versuche, mit ihr zu reden, enden nur damit, dass sie sich gegenseitig verletzen. Aus ihrer Unsicherheit, ihren Zweifeln ('Bin ich wirklich das Kind meiner Eltern?') flüchtet sich Stine in eine Phantasiewelt ('Ist meine Mutter vielleicht eine Gräfin?') und entwickelt überspannte Vorstellungen von ihrem Leben in der Zukunft (als berühmte Schauspielerin). Der Film endet mit einem Zitat des Dichters Khalil Gibran: 'Deine Kinder sind nicht dein Eigentum. Sie sind Söhne und Töchter der Sehnsüchte des Lebens. Sie kommen durch dich aber nicht von dir. Obwohl sie bei dir sind, gehören sie dir nicht. Du kannst ihnen deine Liebe geben aber nicht deine Gedanken, weil sie ihre eigenen Gedanken haben. Du kannst ihre Körper bei dir beherbergen aber nicht ihre Seelen, weil ihre Seelen im Land der Zukunft sind. Ein Land, das du nicht besuchen kannst, nicht einmal in deinen Träumen. Du kannst versuchen, ihnen ähnlich zu sein, aber versuche nie, sie dir ähnlich zu machen, weil das Leben nicht rückwärts geht und nie im gestern verharrt.' Twelve-year-old Stine lives in a completely normal, even everyday Danish family: she is the eldest of three siblings, lives in a 'normal' concrete suburb and attends a 'normal', modern and non-authoritarian school. The father is the undisputed head of the family, to whom the children are naturally more or less in opposition - with the mother in between, trying to balance things out. Stine is one of those children who could be described as 'difficult'. She has not yet found her place. The younger siblings have retained their direct relationship with their parents, they feel the warmth that Stine misses. Stine is no longer a child, but she is not yet an adult either; she is on her way to independence, with many thoughts and dreams and her own fantasy world, with ideas about the future. Stine wants to know who she is. To find out something about herself, she searches through the papers in her father's desk drawer... The movie ends with a quote from the poet Khalil Gibran: 'Your children are not your children. They are the sons and daughters of Life's longing for itself. They come through you but not from you, and though they are with you yet they belong not to you. You may give them your love but not your thoughts, for they have their own thoughts. You may house their bodies but not their souls, for their souls dwell in the house of tomorrow, which you cannot visit, not even in your dreams. You may strive to be like them, but seek not to make them like you. For life goes not backward nor tarries with yesterday...'
Online Copy: https://www.youtube.com/watch?v=iIKXl5Q-oFg
Metadata Source:YouTube
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Record added: 2026-06-12 21:02:33