Kraft für Butwal1968
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Year Published: 1968
Country of Origin: Germany
Description: 16mm Film - Kraft für Butwal - BRD 1968 Buch und Regie: Franz Dülk Kamera: Hans Schalk Musik: Ravi Shankar Mitwirkende: Odd Hoftun, Hans Werner Faulenbach, Martin Gugeler, Ernst Gugeler u. a. Der seltene Dokumentarfilm, der im Auftrag des Missionswerks 'Dienste in Übersee' von Franz Dülk 1969 gedreht worden ist, berichtet über die Entwicklungshilfe in Nepal. Der Norweger Odd Hoftun, einige andere Auswanderer und ein Team von zunehmend qualifizierten nepalesischen Vorarbeitern und Bauarbeitern bauten zwischen 1958 und 1963 das Krankenhaus der United Mission to Nepal (UMN) in Tansen. Doch lange vor der Fertigstellung des Gebäudes hatte Hoftun bereits damit begonnen, die Grundlagen für ein neues Projekt zu schaffen, das das Modell der Ausbildung, des Aufbaus von Kapazitäten und der Schaffung von Arbeitsplätzen, mit dem er in Tansen experimentiert hatte, institutionalisieren sollte. Bereits Anfang der 1960er Jahre nahmen die Pläne für eine von der UMN unterstützte Berufsschule Gestalt an - eine umstrittene Idee für diejenigen, die der Meinung waren, dass Missionare nur im Bereich menschlicher Dienstleistungen wie Bildung und Gesundheit tätig sein sollten. Hoftun war sich bewusst, dass eine solche Schule für ihren Betrieb Elektrizität benötigen würde, und hatte auf den langen Wanderungen zwischen Pokhara und Tansen (bevor es motorisierte Straßen gab) bereits das Andhi Khola-Tal als vielversprechenden Bauplatz ausgemacht, da das Gebiet über das Potenzial zur Stromerzeugung verfügte. Als er sich jedoch an das Industrieministerium wandte, um die Erlaubnis zu erhalten, ein Ausbildungsinstitut zu gründen, verlangte der zuständige Minister (der selbst aus dem Tarai stammte), dass die Schule in Butwal angesiedelt werden sollte, einer damals kleinen, staubigen Basarstadt am Fuße der Berge unterhalb von Tansen. Der Tinau-Fluss, der eine steile, enge und felsige Schlucht oberhalb von Butwal hinabstürzte, war zwar nicht ideal, hatte aber ein gewisses Wasserkraftpotenzial. Eine schlechte Straße verband Butwal mit der indischen Grenze, und Wanderwege führten in die Berge nach Tansen, Pokhara und sogar bis nach Tibet. Doch eine geplante Ost-West-Autobahn durch das Tarai würde Butwal eines Tages zu einem Kreuzungspunkt machen. Für UMN war dieser Vorstoß in die industrielle Ausbildung und Entwicklung ein völlig neuer Ansatz in der Missionsarbeit, aber trotz einiger Widerstände wurde Hoftun grünes Licht gegeben. Am 7. November 1963 unterzeichnete die UMN eine formelle Vereinbarung mit der nepalesischen Regierung, der zufolge die UMN ein 'Institut für Technologie und industrielle Entwicklung' (ITID) errichten, besetzen und leiten würde und die Regierung ein großes Grundstück - etwa vier Hektar ebenes Gelände entlang der Hauptstraße von Norden nach Süden - sowie weiteres Land für Wohngebäude in den angrenzenden Hügeln zur Verfügung stellen würde. Der Volksmund verkürzte den Namen bald auf 'Butwal Technical Institute' (BTI). This rare documentary film, which was made by Franz Dülk in 1969 on behalf of the missionary organization 'Dienste in Übersee', reports on development aid in Nepal. The Norwegian Odd Hoftun, a few other expats, and a crew of increasingly skilled Nepali foremen and construction workers built the United Mission to Nepal (UMN) hospital in Tansen between 1958 and 1963. But long before the building was finished Hoftun had already begun laying the groundwork for a new project that would institutionalize the model of skills training, capacity building, and job creation that he had experimented with at Tansen. Already by the early 1960s plans for a UMN-supported trade school were beginning to take shape—a controversial idea for those who thought that missionaries should only be involved in human services like education and health. Recognizing that such a school would require electricity to operate, on the long walks between Pokhara and Tansen (before motorable roads arrived) Hoftun had already identified the Andhi Khola Valley as a promising building site because of the area's power-generating potential. But when he approached the Ministry of Industry for permission to start a training institute, the minister in charge (himself from the Tarai) requested that the school be located in Butwal, then a small, dusty bazaar town at the foot of the mountains below Tansen. The Tinau River that tumbled down a steep, narrow, rocky gorge just above Butwal was not ideal but had some hydropower potential. A poor road linked Butwal with the Indian border, and footpaths led into the hills to Tansen, Pokhara, and all the way to Tibet. But a proposed East-West Highway on the Tarai would, someday, make Butwal a crossroads. For UMN this foray into industrial training and development was a completely new departure in mission activity but, in spite of some resistance, Hoftun was given the go-ahead... Support my work on Ko-fi! https://ko-fi.com/theartoffilmon16mm
Online Copy: https://www.youtube.com/watch?v=5xTvotZ6JFI
Metadata Source:YouTube
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Record added: 2026-06-12 21:02:19