Hände lernen sehen

Year Published: 1960

Country of Origin: Germany

Description: 16mm Film - Hände lernen sehen - BRD 1960 Regie: Walter Koch Buch: Walter Koch und Petra Martini Kamera: Walter Koch und Max Joel Musik: Theta Wolfram Der Film gibt einen Einblick in die Landesblindenanstalt München. Es wird gezeigt, wie die Blinden ausgebildet und kreativ beschäftigt werden. Zu Aufnahmen von einigen musizierenden Kindern bemerkt der Kommentar einleitend: 'Blinde Kinder, aber fröhliche Kinder. Sie lachen, sie spielen, sie lernen, und sie werden später einen Beruf ausüben.' Bei der Darstellung der Ausbildungs- und Rehabilitationsmaßnahmen beschäftigt sich der Film zunächst ausführlich mit der Blindenschrift. Er erklärt ihren Aufbau, erläutert die einzelnen Schritte, die zu ihrer perfekten Beherrschung notwendig sind. Dann gibt es Informationen über den Schulunterricht für Blinde, der sich vom herkömmlichen nur durch die Verwendung anderer Unterrichtsmittel unterscheidet, und einige Ausführungen über den Zusammenhang von Tastsinn und Vorstellungskraft ('Die Vorstellungskraft wird geleitet durch die innere Schau, die das wirkliche Sehen ersetzt hat..., so wird die Welt begriffen.'). Es folgen Aufnahmen aus dem Turnunterricht, von Bastel- und Musikstunden und abschließend Bilder von bereits beruflich tätigen Blinden. Der Film möchte Kenntnis und Verständnis für die Probleme blinder Menschen fördern. Er fordert die Öffentlichkeit dazu auf, den Blinden als vollwertiges Glied der Gesellschaft zu akzeptieren, indem er nachdrücklich die besonders entwickelten intellektuell-schöpferischen Fähigkeiten des Blinden betont: 'Der Blinde will nicht Mitleid, sondern Verständnis und Anerkennung. Seine Gegenleistung an die Gesellschaft ist seine Arbeit, die ihm in einer ganz anderen Weise wie für den sehenden Menschen Bedürfnis, Bestimmung und Erfüllung ist. Weniger abgelenkt und stärker konzentriert ist der Blinde für geistige und schöpferische Tätigkeiten hervorragend geeignet.' The film gives an insight into the State Institute for the Blind in Munich. It shows how the blind are trained and creatively occupied. The commentary begins with footage of some children making music: 'Blind children, but happy children. They laugh, they play, they learn, and they will later have a profession. In the presentation of the training and rehabilitation measures, the film first deals in detail with Braille. It explains its structure and the individual steps required to master it perfectly. Then there is information about school lessons for the blind, which differ from conventional lessons only in the use of other teaching aids, and some explanations about the connection between the sense of touch and the power of imagination ('The power of imagination is guided by the inner vision that has replaced real sight..., this is how the world is understood'). This is followed by footage of gymnastics lessons, handicrafts and music lessons, and finally images of blind people already working professionally. The film aims to promote knowledge and understanding of the problems of blind people. He calls on the public to accept the blind as a fully-fledged member of society by emphatically emphasizing the particularly developed intellectual and creative abilities of the blind: 'The blind person does not want pity, but understanding and recognition. His service in return to society is his work, which is his need, purpose and fulfillment in a completely different way to that of a sighted person. Less distracted and more focused, the blind person is ideally suited to intellectual and creative activities. Support my work on Ko-fi! https://ko-fi.com/theartoffilmon16mm

Online Copy: https://www.youtube.com/watch?v=xHqbTtSn5mk

Metadata Source:YouTube


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