Glashaus - Glashuset - Schweden
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Year Published: 1977
Description: 16mm Film - Glashaus - Glashuset - Schweden 1977 Buch und Regie: Per Söderberg Musik: Bo Eriksson Darsteller: Per Eriksson, Göthe Maxe, Monica Stenbäck u. a. 'Glashaus' ist eine symbolische Filmallegorie über das Verhältnis von Arm und Reich. Ein reicher Mann baut sich ein Glashaus inmitten der ihn umgebenden Kargheit und Armut. Dieses Glashaus wird für ihn selbst zum Gefängnis und er erstickt in den Überresten seines Wohlstands. Im Film gibt es nur kurze Gespräche zwischen dem Reichen und den Armen, die andeuten, wie schwierig jede Verständigung zwischen beiden Gruppen ist. Selbst die eingestreuten Bibelzitate vertiefen nur den Widerspruch. Eine Andeutung von Verständnis versucht der Film am Schluss, als die Armen versuchen, den reichen Mann aus dem Wohlstandsmüll und den Trümmern seines Hauses zu retten. Aber es ist zu spät. Die letzte Sequenz des Films lässt es offen, ob sie ihn aus dem Glashaus herausziehen und befreien oder ob sie ihn tiefer hineindrücken wollen und er in seinem Müll erstickt. Mitten in einer kargen Landschaft, in der ärmlich gekleidete Leute mühsam den Boden beackern, sitzt ein vornehmer Herr an einem Tisch und lässt sich von einer Bedienung ein reichliches Mahl servieren, das er mit Behagen verzehrt. Nach einiger Zeit bitten die Armen den Herrn um Hilfe, da ihre Ernte schlecht gewesen sei. Er gibt ihnen zu essen und schenkt ihnen Luxusartikel, die sie zunächst interessant finden, bald aber als nutzlos und überflüssig erkennen und zurückgeben. Der Herr findet das undankbar und lässt ihnen durch die Bedienung aus der Bibel die Tugenden der Selbstbescheidung und der irdischen Armut predigen. Die armen Leute aber lesen andere Bibelstellen, in denen die Reichen kritisiert werden. Der Herr meint, dass man das nicht so wörtlich nehmen dürfe und baut sich schließlich ein Glashaus, um sich vor den Armen zu schützen, die sich nicht so einfach zufrieden geben wollen. Am Ende kommt es dann zur Zerstörung des Glashauses durch die aufgebrachten Leute. 'Glass House' is a symbolic film allegory about the relationship between rich and poor. A rich man builds himself a glass house in the midst of the barrenness and poverty surrounding him. This glass house becomes a prison for himself and he suffocates in the remains of his wealth. In the film, there are only brief conversations between the rich man and the poor, hinting at how difficult any understanding between the two groups is. Even the Bible quotes interspersed only deepen the contradiction. The film attempts a hint of understanding at the end, when the poor try to rescue the rich man from the wealthy rubble and wreckage of his house. But it is too late. The film's final sequence leaves it open whether they will pull him out of the glass house and free him, or whether they will push him in deeper and he will suffocate in his garbage. In the middle of a barren landscape, where poorly dressed people laboriously till the soil, a distinguished gentleman sits at a table and has a rich meal served to him by a waitress, which he eats with pleasure. After some time, the poor ask the Lord for help, since their harvest had been poor. He feeds them and gives them luxury items, which they find interesting at first, but soon recognize as useless and superfluous and return. The Lord finds this ungrateful and has them preach the virtues of self-modesty and earthly poverty by serving them from the Bible. The poor people, however, read other passages in the Bible in which the rich are criticized. The gentleman thinks that this should not be taken so literally and finally builds a glass house to protect himself from the poor, who do not want to be satisfied so easily. In the end, the glass house is destroyed by the angry people.
Online Copy: https://www.youtube.com/watch?v=qorGYG36Uw4
Metadata Source:YouTube
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Record added: 2026-06-12 21:02:44