Gemeinschaftsschule Heinrich-Bierwes-Straße Duisburg-Hüttenheim
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Year Published: 1965
Country of Origin: Germany
Description: 16mm Film - Gemeinschaftsschule Heinrich-Bierwes-Straße Duisburg-Hüttenheim - BRD 1965 Kamera, Buch und Regie: Kurt Johanning WAZ vom 09.11.2011: Viele ehemalige Schüler der Volks- bzw. Hauptschule Heinrich-Bierwes-Straße werden es kaum glauben. Denn so alt ist 'ihre' Schule doch noch gar nicht. Und doch bescheinigen Experten ihr jetzt Denkmalwert. Die Bezirksvertretung soll die Eintragung in die Denkmalliste beschließen. Denn erstmals in Duisburg wurden damit die Mehrzahl der Klassen in Pavillons untergebracht - und in einem modernen Flachdach-Bau. Und so kommt es auf das Alter des Gebäudes gar nicht an: Der erste Bauabschnitt, das westliche Hauptgebäude mitsamt drei nordwestlich gelegenen Pavillons, wurde schon 1956 eingeweiht, der zweite mit dem östlichen Hauptgebäude und vier südöstlich gelegenen Pavillons Ende der 50er Jahre. Der Düsseldorfer Architekt Bruno Lambart hatte 1953 den städtebaulichen Wettbewerb für die Gebäude unter 50 eingereichten Arbeiten gewonnen. 1954 konnte mit dem ersten Bauabschnitt begonnen werden. Mannesmann hatte der Stadt ein großzügiges Grundstück an der Heinrich-Bierwes-Straße zur Verfügung gestellt. Nach dem Krieg herrschte nicht nur Wohnungsmangel. Das Wirtschaftswunder führte auch zu einem enormen Anstieg der Geburtenzahlen, die ab etwa 1955 zur Einschulung anstanden. Und dafür fehlte es an Schulraum. Als Betonskelett-Konstruktion mit massiven Backsteinwänden entstanden die Hauptgebäude. Bis heute typisch geblieben ist ihr Erscheinungsbild mit weiß gestrichenen Betonelementen, braunen Ziegelwänden und weißen Fensterrahmen. Beide Hauptgebäude enthalten die zentralen Einrichtungen wie Fachräume oder Bibliothek. Sie sind nur von Osten und Westen direkt der Sonne ausgesetzt. Die Flure der oberen Etage stehen vor, können so als Unterstände für den Pausenhof genutzt werden. Vor allem an den Fenstern der Obergeschosse, so berichtet die Stadtverwaltung in ihrer Beschreibung, könne man erkennen, ob dahinter Klassen, Flure oder Nebenräume liegen. Zum Schulhof hin reihen sich die Fenster der Fachräume auf, lediglich unterbrochen durch die Glasbausteine des Treppenhauses. Treppenhaus und Flur des zweiten Hauptgebäudes besitzen noch die originalen Kunststein-Fußböden. Die sieben Pavillons bilden stets L-förmig angeordnete Dreier-Gruppen mit einem verbindenden Zwischentrakt, entweder zwei Klassenräume mit Garderobe und Gruppenraum oder eine Einzelklasse und ein Lehrerzimmer mit Garderobe. Sie weisen geschlossene Backsteinwände und Flachdächer abgestufter Höhen auf. Als ausgesprochen ausgeklügelt gilt ihre Belichtung. Mit dieser Architektur, so die Denkmalschützer, mit Duisburgs 'erster Pavillonschule', sei die moderne Architektur auch im Schulbau zum Durchbruch gekommen, habe damit sozusagen der 'Erziehung zur Demokratie' eine unverwechselbare Bauform gegeben. Pädagogisch markant seien die kleinteiligen Baukörper der Pavillons, die Einbettung in eine großzügige Grünanlage und der hohe Stellenwert guter Belichtung. Die Architekten Günter Behnisch und Bruno Lambart gelten zudem als führende Vertreter der damaligen Schulbauarchitektur. WAZ from November 9, 2011: Many former pupils of the Heinrich-Bierwes-Straße primary and secondary school will hardly believe it. After all, 'their' school is not that old. And yet experts have now certified it as a listed building. The district council is to decide on its entry in the list of monuments. This is the first time in Duisburg that the majority of classes have been housed in pavilions - and in a modern flat-roofed building. And so the age of the building is irrelevant: The first construction phase, the western main building together with three pavilions to the north-west, was inaugurated in 1956, the second with the eastern main building and four pavilions to the south-east at the end of the 1950s. The Düsseldorf architect Bruno Lambart had won the urban planning competition for the buildings in 1953 out of 50 entries. The first construction phase began in 1954. Mannesmann had provided the city with a generous plot of land on Heinrich-Bierwes-Straße. After the war, there was not only a housing shortage. The economic miracle also led to an enormous increase in the number of births, which were due to start school from around 1955. And there was a lack of school space. The main buildings were constructed as concrete skeletons with solid brick walls. Their appearance with white-painted concrete elements, brown brick walls and white window frames remains typical to this day. Both main buildings contain the central facilities such as specialist rooms and the library. They are only directly exposed to the sun from the east and west. The corridors on the upper floor protrude and can therefore be used as shelters for the schoolyard. According to the city administration's description, the windows on the upper floors in particular show whether there are classes... Support my work on Ko-fi! https://ko-fi.com/theartoffilmon16mm
Online Copy: https://www.youtube.com/watch?v=sIBA7xsZSZ4
Metadata Source:YouTube
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Record added: 2026-06-12 21:02:27