Die Geschichte von Bleistift und Gummi

Year Published: 1952

Country of Origin: Germany

Description: 16mm Film - Die Geschichte von Bleistift und Gummi - BRD 1952 Kamera, Buch und Regie: Gisbert Hinke Dieser Stummfilm aus dem Jahre 1952 zeigt uns die Herstellung von Bleistift und Radiergummi. Die Benutzung von Stift und Gummi geht dem Gebrauch von Tinte und Feder voraus. Schon das kleine Kind sitzt auf dem Boden und kritzelt mit dem Bleistift auf ein Stück Papier, nimmt ihn wohl gar in den Mund und knabbert ihn ab. Für das Schulkind wird er ein wichtiges Arbeitsgerät, und auch der Radiergummi, der große Zauberer und Helfer, tritt bei den ersten Zeichnungen in Erscheinung. Aber wie schauen die Gummi oft schon nach kurzer Zeit bei den kleinen Zeichnern aus: Durchlöchert, unansehlich, abgeschnitten, verschmiert, unbrauchbar! Welcher Lehrer hat nicht im Laufe des Jahres eine Schachtel von Gummiruinen, die irgendwo liegenblieben, gesammelt. Und wie viele Bleistifte wandern jeden Tag auf den Lehrertisch, achtlos fortgeworfen, weggelegt, mit zerbrochenen Minen und durch das viele Hinunterwerfen wertlos geworden. Der Film will nun versuchen, dieser unachtsamen, gedankenlosen Verschwendung entgegenzuarbeiten, die Kinder zum vernünftigen, sparsamen und bewussten Gebrauch zu erziehen und ihr soziales Denken zu fördern. Die Rahmenhandlung nimmt den Gedanken auf und beschließt mit ihm den Film. Die beiden Kinder sitzen über ihrer Aufgabe, ernst und gesammelt das Mädchen, auf lose Streiche sinnend der Junge. Er zeichnet und schreibt nicht, er verschmiert das Blatt, und der schöne neue Radiergummi reizt zum Spielen. Welcher Bub bohrt nicht gerne? Der weiche, biegsame Gummi und die schöne Spitze des Bleistiftes eignen sich herrlich dazu. Eine regelrechte Rauferei kommt in Gang, und Bleistift und Gummi sind die Waffen in diesem lustigen Streit. Da erscheint plötzlich der Kasperl als Erzieher. Der lustige Spielkamerad zeigt den erschrockenen Kindern den misshandelten Bleistift, kommt um die Ecke und zieht den Missetäter kräftig an der Nase. Er verschwindet und lässt den Film die Erziehungsarbeit übernehmen. Die Kinder sollen die mühevolle und kostspielige Arbeit bei der Herstellung von Bleistift und Radiergummi miterleben. Die Dreharbeiten fanden in der Bleistiftfabrik J. J. Rehbach in Nordhalben und bei Pelikan, Günther Wagner, in Hannover statt. This silent film from 1952 shows us how pencils and erasers are made. The use of pencil and rubber precedes the use of ink and pen. Even a small child sits on the floor and scribbles with a pencil on a piece of paper, probably even puts it in his mouth and nibbles on it. For the schoolchild, it becomes an important tool, and the eraser, the great wizard and helper, also makes an appearance with the first drawings. But what do the erasers often look like after a short time? Perforated, unsightly, cut off, smudged, unusable! Which teacher hasn't collected a box of rubber ruins over the course of the year that have been left lying around somewhere? And how many pencils end up on the teacher's desk every day, carelessly thrown away, discarded, with broken leads and rendered worthless by being thrown down so many times? The film aims to counteract this careless, thoughtless waste, to educate children to use them sensibly, sparingly and consciously and to promote their social thinking. The framing story takes up this idea and concludes the film with it. The two children sit over their task, the girl serious and collected, the boy intent on loose pranks. He doesn't draw or write, he smudges the page, and the beautiful new eraser encourages him to play. What boy doesn't like to drill? The soft, flexible rubber and the beautiful tip of the pencil are perfect for this. A real tussle ensues and the pencil and rubber are the weapons in this amusing argument. Suddenly, Punch appears as an educator. The funny playmate shows the frightened children the abused pencil, comes around the corner and pulls the offender firmly by the nose. He disappears and lets the movie take over the educational work. The children should experience the painstaking and costly work involved in making pencils and erasers. Filming took place at the J. J. Rehbach pencil factory in Nordhalben and at Pelikan, Günther Wagner, in Hanover.

Online Copy: https://www.youtube.com/watch?v=y791M3H0FiU

Metadata Source:YouTube


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