Der Tag eines Dreijährigen - The World of Three

Year Published: 1966

Country of Origin: Canada

Description: 16mm Film - Der Tag eines Dreijährigen - The World of Three - Kanada 1966 Buch und Regie: George Kaczender Kamera: Robert Nichol Musik: Robert Fleming Darsteller: Peter Donat, Michael Learned, Lucas Donat Der Film schildert den Tagesablauf eines Dreijährigen mit allen ihn konfrontierenden Problemen: die Stellung innerhalb der Familie, das Verhältnis zu seiner kleinen Schwester, den Aufbau seiner eigenen Identität, das Spielen verschiedener Rollen. Früh am Morgen, als die kleine Schwester noch schläft, nimmt sich die Mutter noch Zeit für den kleinen Lukas. Er erfährt die Wärme der Mutter. Die Situation ändert sich mit dem Erwachen der kleineren Schwester: Die Mutter wendet sich nun ihr zu. Die daraus resultierenden Probleme für Lukas und seine Kämpfe um Anerkennung und Selbstbestätigung nehmen den Hauptteil des Films ein. Erst als die Mutter am Abend wieder ihre ganze Konzentration auf den Jungen richten kann, ist für Lukas die Welt wieder in Ordnung und er kann beruhigt einschlafen. Filme über Kleinkinder können quälend langweilig sein, selbst wenn sie vom 'National Film Board of Canada' produziert werden. Kaczenders 'The World of Three' (1966) jedoch ist ein Film von verblüffender Schönheit und Rätselhaftigkeit, da der Zuschauer die visuelle, räumliche und auditive Perspektive eines Kleinkindes einnimmt. Die Kamera bewegt sich auf einer Höhe von etwa einem Meter, und die Worte der Erwachsenen sind im Tonmix durcheinandergewürfelt, um die verwirrende Mischung von Wörtern und Klängen zu imitieren, die für Kinder in diesem Alter eine besondere Herausforderung darstellt. Wir erforschen die Welt um uns herum und können nicht ganz nachvollziehen, warum diese größeren Menschen die Regeln haben, die sie haben. Wie bei den anderen Kaczender-Filmen versetzt sich der Zuschauer auch bei 'The World of Three' in die Perspektive des Protagonisten. Obwohl die Besetzung nicht genannt wird, ist sie hochkarätig: Der Vater ist der Schauspieler Peter Donat, die Mutter ist die Schauspielerin Michael Learned, und ihr dreijähriger Sohn Lucas (der später selbst Schauspieler und Filmemacher werden sollte) ist der Junge. Kaczender lebte praktisch drei Wochen lang bei der Familie, um den Film zu drehen, und Lucas erinnert sich noch daran, wie schwierig es war, eine Vase zu zerbrechen, nachdem er bereits gelernt hatte, dass es falsch ist, Dinge zu zerbrechen, und er erinnert sich daran, dass seine Mutter ihm sagte, dass es nur ein Spiel sei, auch wenn sie ihn anschreien würde. Provokant, unterhaltsam und niemals 'niedlich', ist dieser Film sowohl als Drama als auch als Erziehungshilfe interessant. The film depicts the daily routine of a three-year-old with all the problems that confront him: his position within the family, his relationship with his little sister, building his own identity, playing different roles. Early in the morning, when his little sister is still asleep, his mother takes time for little Lukas. He experiences the warmth of his mother. The situation changes when the younger sister wakes up: the mother now turns to her. The resulting problems for Lukas and his struggles for recognition and self-affirmation take up the main part of the film. Only when the mother is able to focus all her attention on the boy again in the evening is everything back to normal for Lukas and he can fall asleep with peace of mind. Films about infants can be excruciatingly boring, even when done by the Film Board. Kaczender's 'The World of Three' (1966) is a film of startling beauty and mystery, as the viewer adopts the visual, spatial, and auditory perspective of a young child. The camera tracks at a height of roughly two feet, and words from adults are jumbled in the sound mix, imitating the confusing mélange of words and sounds that present a particular challenge to children of that age. We explore the world around us, and can't quite comprehend why those bigger people have the rules they do. As with the other Kaczender films, 'The World of Three' brings the viewer into the perspective of the protagonist. Although the cast is not credited, it is stellar: dad is actor Peter Donat, mom is actress Michael Learned, and their three- year-old son Lucas (who would eventually become an actor and filmmaker) is the boy. Kaczender practically lived with the family for three weeks in order to get it right, and Lucas still remembers how difficult it was to break a vase as instructed, having already learned that breaking things was wrong, and remembers his mom telling him that even though she might yell at him, it was only playing. Provocative, entertaining, and never 'cute', this film is equally interesting as a drama or a tool for parenting. Support my work on Ko-fi! https://ko-fi.com/theartoffilmon16mm

Online Copy: https://www.youtube.com/watch?v=ZCrpQoLeH_8

Metadata Source:YouTube


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