Der letzte Babinga - Le dernier des Babingas - Kongo/Zaire/Kamerun

Year Published: 1991

Description: 16mm Film - Der letzte Babinga - Le dernier des Babingas - Kongo/Zaire/Kamerun 1991 Regie: Batetana David-Pierre Fila Buch: Batetana David-Pierre Fila und Florence Antomarchi Kamera: Catherine Sebag Musik: ZAO Mitwirkende: Maganla und der Stamm der G'Bomlongo Seit über einem Jahrhundert wird der Tropenwald in Kamerun, in der Zentralafrikanischen Republik und im Kongo geplündert. Allein von 1982 bis 1990 ist in diesem Gebiet eine Waldfläche von der Größe Belgiens gerodet und zerstört worden. Täglich werden hunderte von Kubikmetern Holz eingeschlagen. An dem für die exportierenden Unternehmen sehr lukrativen Geschäft sind auch zwei deutsche Konzessionsfirmen beteiligt. Das Schicksal der Babingas, einem Pygmäenstamm, ist eng mit dem des Regenwaldes verknüpft. Einem von ihnen leiht der Film seine Stimme. Der alte Maganla, der sich als ohnmächtiger Beobachter dieser Zerstörungen begreift, klagt an: Gazellen und andere wilde Tiere seien schon lange geflohen, Pilze und Heilpflanzen nur noch schwer zu finden. All dies verschwände zusammen mit dem Wald, dem Zeugen ihrer Geschichte. Auch sie, das älteste Volk der Welt, sei deshalb dabei zu sterben. Immer mehr von ihnen müssen den Wald verlassen. Sie siedeln entlang der neuen Straßen. Sie sind dazu gezwungen, im Tausch gegen Alkohol, Salz und Tabak, auf den Feldern der Bauern zu arbeiten. Viele von ihnen werden krank und sterben an Krankheiten, die es früher nicht gab. Die Welt ist aus dem Gleichgewicht geraten. Die Weißen nehmen alles, aber sie geben nichts zurück - 'Gott hat uns alle gleich geschaffen. Woher kommt diese Ungerechtigkeit?' The tropical forest in Cameroon, the Central African Republic and Congo has been plundered for over a century. From 1982 to 1990 alone, an area of forest the size of Belgium was cleared and destroyed in this region. Hundreds of cubic meters of wood are felled every day. Two German concession companies are also involved in this very lucrative business for the exporting companies. The fate of the Babingas, a pygmy tribe, is closely linked to that of the rainforest. The film lends its voice to one of them. Old Maganla, who sees himself as a powerless observer of this destruction, complains: Gazelles and other wild animals have long since fled, mushrooms and medicinal plants are hard to find. All this is disappearing along with the forest, the witness to their history. They, the oldest people in the world, are therefore also dying. More and more of them are having to leave the forest. They are settling along the new roads. They are forced to work in the farmers' fields in exchange for alcohol, salt and tobacco. Many of them fall ill and die from diseases that did not exist in the past. The world is out of balance. The whites take everything, but they give nothing back - 'God created us all equal. Where does this injustice come from?' Support my work on Ko-fi! https://ko-fi.com/theartoffilmon16mm

Online Copy: https://www.youtube.com/watch?v=zxd1ncOguA0

Metadata Source:YouTube


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